Neuraltherapie nach Huneke:

Bei der Neuraltherapie nach Huneke werden dem Patienten geringe Dosen eines lokalen Betäubungsmittels verabreicht, um entweder ein "Störfeld" auszuschalten (beispielsweise eine Narbe, die an einer anderen Körperstelle Beschwerden verursachen kann - sog. Narbenentstörung) oder um positiven Einfluss auf innere Organe und Körperregionen zu nehmen (Segmenttherapie genannt). Schließlich kann auch die unmittelbare Behandlung einer schmerzhaften Region Schmerzlinderung bewirken (zum Beispiel bei lokalen Entzündungen, Reizungen und sogannten Trigger-Punkten bei Muskelverhärtungen).

Die Neuraltherapie nach Huneke ist als Regulationstherapie vor allem, aber nicht nur zur Behandlung akuter und chronischer Beschwerden geeignet.

Anwendungsbeispiele:

  • Rückenschmerzen und Nackensteifigkeit
  • Kopfschmerzen und Migräne, Cluster-Kopfschmerz, Kopfdruck und Schwindel
  • Nasen-Nebenhöhlenentzündungen (Sinusitis) - akut und chronisch
  • subakutem und chronischem Tinnitus
  • akuter und chronischer Mittelohrentzündung 
  • Menstruations- / Regelbeschwerden
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • Vulvodynia/ Vulvare Vestibulitis
  • Bauch- und Unterleibsbeschwerden
  • Gelenkschmerzen, Arthrose und Rheuma
  • Muskelverspannungen und -verhärtungen
  • Allergien und chronischen Hauterkrankungen

weiter Indikationen finden Sie hier.


Die Neuraltherapie geht auf die Ärztebrüder Ferdinand und Walter Huneke zurück, die in den 1920er Jahren die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten lokaler Betäubungsmittel zur Heilbehandlung entdeckten und therapeutisch nutzbar machten.

Weitere Informationen zur Neuraltherapie finden Sie bei Onmeda.